Hitzeresilienz dank grüner Infrastruktur
Immer mehr Menschen setzen auf Klimaanlagen. „Der Energiebedarf und die verwendeten Kältemittel treiben den Klimawandel weiter voran“, sagt Daniela Dietsche, Projektleiterin bei der Bodensee-Stiftung, und weist darauf hin, dass mit Klimaanlagen die warme Luft in die ohnehin thermisch belasteten Außenräume transportiert werde. „Naturbasierte Lösungen zur Klimawandelanpassung mindern Hitze, schützen vor Überschwemmungen, filtern Luftschadstoffe, reduzieren Lärm und sind gleichzeitig langfristig günstiger als technische“, betont die Biologin. Aus ihrer Sicht gilt es, das Potential zu nutzen: Vom biodivers gestalteten Verkehrsbegleitgrün, über Gebäudegrün bis zur Versickerungsfläche, von Parks in der begrünten Innenstadt bis zu naturnahen Firmengeländen im Gewerbegebiet.